DIE VOLIERE

In den meisten Anlagen schliebt sich dem Gurtenschlag eine Voliere an. Je gr在er sie nach den 字tlichen Gegebenheiten sein kann, desto mehr Tiere k好nen den GrundU stock fur eine erfolgreiche Rassetaubenzucht bilden. ZuchtU und Jungtierschlag sollten gleichermaben mit einer Voliere ausgestattet sein. Eine verschliebbare DurchU gangsschleuse hindert evtl. entwichene Tauben am Wegfliegen.
Eine Gesamth多e von 2,50 m bei einem massiven, frostfrei gegrundeten Sockel von 50 cm uber dem Erdreich schafft genugend Flugraum. LangsU und Breiteinfriedung unterteilen wir in gleichgrobe Einzelelemente und schrauben diese aneinander. Beliebt und preisgunstig ist Baumaterial aus Holz. StahlU und Leichtmetallprofile sind erfahrungsgemab teuer, dafur sehr haltbar und in den Einzeldimensionen schlanker, bedingt durch ihr gr在eres Beanspruchungsverm夙en. Bei regelmabiger Pflege halten diese Volierengestelle ein Leben lang. Verzinkter Stalldraht oder auch punktgeschweibter Gitterdraht mit -ffnungen unter MauseU und Sperlingsgr在e, an OFFENFRONTSTALL den tragenden Teilen befestigt, schlieben die Taubenein. Ein Teil der Voliere, im Anschlub an den Schlag uberdacht, schutzt das Anflugbrett sowie eine gewisse Bodenflache vor der lastigen Durchnassung mit Regen oder Schnee. Volieren unterliegen keinem speziellen Normverlangen, sondern erfahren individuelle GestalU tung. Betonierte Fubb圬en finden Anklang, wie sich auch ein Boden aus Sand, Kies. Rasen sowie Betonplatten eignet.
Durchgesetzt hat sich die inzwischen schon von vielen Zuchtern praktizierte OffenU stallhaltung (Abb. 4). Not macht erfinderisch, und weil hier und dort geschlossene Bauten autgrund von Verordnungen keine Daseinsberechtigung erhielten, entschlob sich der eine oder andere Bauwillige zu dieser Haltensweise. Eine grobe Voliere, teils uberdacht und teils an der "Wetterseite" von Westen nach Norden gegen Wind und Regen abschirmend verkleidet, bietet den Rassetauben nahezu eine feste Bleibe in naturlicher Umgebung. Gegen diese Art der Haltung gibt es keine abtraglichen Argumente. Die Zuchtstamme werden robust, widerstandsfahig und zur ZuverlassigU keit in Brut und Aufzucht erzogen. Ein Winter mit groben Schneemassen, lange Regenperioden, Sturm und Wind erschweren zweifellos die Zuchtarbeit; dennoch erfreuen sich die Zuchter an den Erfolgen ihres nicht beneidenswerten Einsatzes an Zeit und Kosten. Bei dieser Unterbringung sollte sich der Anfanger aus verstandliU chen Grunden von einem versierten Zuchter beraten lassen. Nicht jede unserer zahlreichen Rassen eignet sich dafur. Zwar ertragen Rassetauben bis dreibig MinusU grade, reagieren aber schlieblich sehr unterschiedlich auf krasse TemperaturschwanU kungen.