25. PORTUGIESISCHE TUMMLER

In Portugal gibt es einige wenige Tummlerrassen, diese aber in unzahligen Zeich nungen und Farbschlagen. Sie werden sowohl ausgestellt als auch zum Flugsport verwendet.

PORTUGIESISCHER CAMBALHOTATUMMLER, getigert (Foto Wolters)

Die PORTUGIESISCHEN CAMBALHOTATUMMLER (Abb. 493) sollen aus Kreuzungen von franzosischen Tummlern mit dem Cumulettummler entstanden sein. In ihrer Heimat werden sie schon lange gezuchtet, als Rasse sind sie seit 1926 bekannt. Diese Tauben sind klein und elegantUgrazios gebaut. Von der Schnabelspitze bis zum Schwanzende messen sie 26U31 cm. Der Kopf ist breit, zum Schnabel hin schmaler werdend, mit fast senkrecht ansteigender Stirn und leicht angerundeten Kanten versehen sowie immer ohne Haube. Die weiben Augen sind mit einigen kleinen Blutaderchen durchsetzt. Die Farbung des mittellangen und dunnen Schnabels ist abhangig von derjenigen des Gefieders. Der Hals ist kurz und dick. Die Flugel ruhen auf dem Schwanz, der mit dem Rucken eine leicht nach hinten abfallende Linie bildet. Die Laufe sind kurz und glattfuUig. Diese Truppflieger kommen einfarbig, bindig, weibschwingig, weibschwanzig, gescheckt, getigert, als weibschlagUweibschwanze und als Schimmel vor. Auch nach Deutschland sind sie inzwischen eingefuhrt worden.

Die REAISTUMMLER verkorpern reine Flugtauben, die ohne Standard gezuchtet werden, gleiches gilt fur die ILHAVOTUMMLER, von Aveiro beschrieben. Auch diese kommen in allen Farbvarianten vor und sind auch immer glattfuUig sowie -kopfig.